TOP 8 Cannabis GOOD Facts – Wie gesund ist Weed?

Ein junger dunkelhäutiger Mann hält eine Cannabisblüte und einen Joint

Wenn du bereits unseren letzten Blog-Artikel Cannabis BAD Facts gelesen hast, freust du dich nun sicher auf diese weit positivere Ausgabe.
Denn auch wenn Cannabis, zumindest der berauschende Wirkstoff THC, nicht unterschätzt werden darf, so überwiegen die medizinischen und freizeitlichen Vorteile dieser Pflanze.

Tauchen wir nun ein in die glückselige Welt der Cannabinoide.

Kann man sagen, dass Cannabis gesund ist?

Natürlich ist Cannabis kein Allheilmittel, aber es ist besser als sein Ruf und kann durchaus sehr gesund sein. Immer mehr Studien, Ärzte und Organisationen bescheinigen dem Kraut eine heilende Wirkung.

Cannabis als ganzheitliche Pflanze, mit all ihren Cannabinoiden und Terpenen, hat ein sehr breites und interessantes Wirkspektrum auf den menschlichen Körper. Nicht nur CBD, sondern auch THC und alle anderen Wirkstoffe besitzen ein vielversprechendes, medizinisches Potenzial. Besonders das Zusammenspiel aller enthaltenen Inhaltsstoffe wirkt am besten.

 

Vorwort: Die richtige Einnahme von Cannabis

Auch wenn CBD-Öle zur oralen Einnahme immer beliebter werden, so ist und bleibt jedoch die Inhalation die effektivste Methode zur Aufnahme der Cannabis-Wirkstoffe. Bei manchen Beschwerden ist die enthaltene Menge in CBD-Ölen sicher ausreichend, meistens ist die Konzentration in diesen aber viel zu gering für eine deutliche Wirkung. Beim Inhalieren des Rauches oder Dampfes von Hanfblüten wird eine viel höhere und dadurch wirksamere Menge an Cannabinoiden aufgenommen.

Die unbedenklichste Form ist dabei das Verdampfen der Cannabis-Blüten mit einem Vaporizer. Hier wird das Gras nur solange erhitzt, bis sich die Wirkstoffe lösen und man diese als Dampf einatmen kann. Es entstehen, im Gegensatz zum Joint, keine schädlichen Verbrennstoffe wie etwa Kohlenmonoxid oder Teer.

Nachfolgend nun die wichtigsten und am besten erforschten GOOD Facts about Cannabis:

Ein Hanfzweig mit Blüten darauf

GOOD Fact #1: Von Cannabis ist noch nie jemand gestorben

Für manche vielleicht das Klischee-Argument Nummer eins, aber das nicht ohne Grund. Schließlich wird Cannabis, als Rauschmittel konsumiert, häufig als sehr gefährliche Droge dargestellt, welche dich unweigerlich in den Sumpf der Suchtmittel katapultiert.

Fakt ist, Cannabis wird schon seit über 12.000 Jahren vom Menschen verwendet und in dieser Zeit ist noch niemand vom Hanfkonsum gestorben. Was man von den beliebtesten Rauschmitteln Alkohol und Tabak leider nicht behaupten kann.

Der Grund, warum Marihuana für manche eine Einstiegsdroge sein kann, liegt darin, dass es nach wie vor in den meisten Ländern illegal und damit rechtlich oft auf der gleichen Ebene wie Crystal Meth und Heroin ist. Und wenn sich Otto Normalkiffer sein Cannabis illegal auf dem Schwarzmarkt besorgen „muss“, kommt er meist auch mit anderen illegalen Substanzen in Kontakt.
Ein Teufelskreis, der durch eine Legalisierung sehr einfach durchbrochen werden könnte.

GOOD Fact #2: Cannabis wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd

Sehr häufig wird Hanf im medizinischen Bereich bei Entzündungen und Schmerzen angewendet. Die meisten Cannabinoide, neben CBD und THC etwa auch CBC, besitzen eine entzündungshemmende Wirkung und viele Menschen berichten von Linderungen bei starken oder chronischen Schmerzen. Manchem hilft Gras oder CBD-Öl sogar bei Beschwerden, wo verschreibungspflichtige Medikamente mit starken Nebenwirkungen keine Besserung mehr zeigen.

Auch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und dem Reizdarm-Syndrom kann Cannabis, vor allem CBD und CBG, eine Linderung bewirken.

GOOD Fact #3: Cannabis hilft gegen Krebs

Eine gewagte Aussage, jedoch gibt es Krebsformen, wie etwa Tumorzellen im Gehirn, in der Brust und in anderen Geweben, deren Wachstum durch Cannabis gehemmt werden kann. Es gibt bereits Studien an Tieren und auch Menschen, die dies nahelegen. Allerdings ist weitere Forschung auf diesem Gebiet noch unerlässlich.

Viel besser erforscht ist der Einsatz von Cannabis bei der symptomatischen Therapie einer Krebserkrankung. CBD und auch THC zeigen hier gute Wirkungen. Cannabis kann daher begleitend zu einer Chemotherapie nützlich sein, da es den Appetit anregt und auch andere Nebenwirkungen wie Übelkeit und Schmerzen der Chemo reduzieren kann.

Forscher hält Cannabis-Tropfen in der Hand

GOOD Fact #4: CBD hilft bei (Kinder)-Epilepsie

Wie du vielleicht in unserem vorigen Beitrag bereits erfahren hast, kann regelmäßiger Konsum von Marihuana bei Kindern und Jugendlichen in seltenen Fällen Schäden am Gehirn hervorrufen. Das liegt an dem Wirkstoff THC, welcher, trotz seiner medizinischen Vorteile, meist nichts für junge Menschen ist.

Der nicht-psychoaktiv wirkende Inhaltsstoff CBD hingegen ist auch für Kinder weitestgehend unbedenklich und kann bei einigen Formen der Epilepsie helfen. Vor Kurzem wurde sogar ein CBD-Präparat namens Epidiolex als Medikament gegen Kinder-Epilepsie zugelassen. Es hilft allerdings nur bei einigen Formen dieser Krankheit und die Einnahme sollte natürlich immer ärztlich abgeklärt werden.

Generell wirkt Cannabis krampflösend und kann sogar spastische Lähmungen reduzieren.

GOOD Fact #5: Cannabis reduziert Grünen Star

Die Augenkrankheit Grüner Star, auch als Glaukom bekannt, kann zu Schäden am Sehnerv und schlimmstenfalls zu einer Erblindung führen. Grund ist meistens ein zu hoher Augeninnendruck, welcher durch die Cannabis-Wirkstoffe THC und CBG reduziert wird.

Daher erkranken Kiffer so gut wie nie an Grünem Star. 🙂

GOOD Fact #6: Cannabis kann bei Stress und Angst helfen

Insbesondere Cannabidiol, also CBD, wirkt gut bei Stress, Angst und auch Schlafstörungen. Viele Menschen berichten davon, dass die Einnahme von hochdosiertem CBD-Öl oder die Inhalation von CBD-Blüten hier sehr gute Wirkungen erzielen.

GOOD Fact #7: Cannabis wirkt als Crème bei Hautproblemen

Besonders der Wirkstoff CBD kann, als Creme oder zum Teil auch als Öl angewendet, bei Entzündungen und Krankheiten der Haut helfen. Besonders bei Neurodermitis, Akne und Schuppenflechte zeigt der Cannabiswirkstoff häufig eine positive Wirkung. Auch bei trockener Haut, schmerzenden Muskeln oder Rötungen kann man solche Präparate ausprobieren.

GOOD Fact #8: Auch für Tiere kann Cannabis gesund sein

Nicht nur wir Menschen, sondern alle Säugetiere und sogar Fische besitzen ein Endocannabinoid-System. Das bedeutet, dass die Wirkstoffe der Hanfpflanze bei all diesen Lebewesen ihre Wirkung entfalten können. Daher können auch Haustiere, etwa bei chronischen Schmerzen oder Stress, mit Cannabis-Öl behandelt werden.
Bei Katzen ist jedoch Vorsicht geboten, da diese keine Terpene vertragen. Diesen darf man nur spezielles CBD-Öl ohne Terpene verabreichen. Das heißt: Vollspektrum-Öle sind für unsere Stubentiger tabu!

Cannabis ist grundsätzlich gesund

Dies waren nur einige Bereiche, bei denen die Hanfpflanze helfen kann. Es gibt noch unzählige weitere Beschwerden, welche möglicherweise durch Cannabis gelindert werden können. Oft fehlt dazu aber noch eine ausreichende Forschung, besonders was die vielen Cannabinoide abseits von THC anbelangt.

Weitere mögliche Wirkungsgebiete von Cannabis sind etwa:

Alzheimer, ADHS, Diabetes, Arthritis und rheumatische Erkrankungen, Übelkeit und Erbrechen, Parkinson, PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung), Schizophrenie und Multiple Sklerose.

CBD wirkt außerdem noch stark neuroprotektiv und kardioprotektiv. Es kann also die Nervenzellen und das Herz schützen.

Die Zukunft lässt auf jeden Fall hoffen, dass wir durch eine Legalisierung das Potential dieser Pflanze irgendwann zur Gänze und völlig legal ausnutzen dürfen. Denn mit Hanfsorten, welche einen höheren THC-Gehalt als den aktuell erlaubten aufweisen, können viele Krankheiten noch effektiver behandelt werden. Darüber hinaus könnten wir aussagekräftigere Studien in Auftrag geben, um alle Aspekte von Cannabis noch besser erforschen zu können.

Fazit oder zu faul zum Lesen

Cannabis kann in vielen Fällen gesund sein. Hier unsere TOP 8 GOOD Facts about Cannabis:

  • GOOD Fact #1: Von Cannabis ist noch nie jemand gestorben
  • GOOD Fact #2: Cannabis wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd
  • GOOD Fact #3: Cannabis hilft bei Krebs
  • GOOD Fact #4: CBD hilft bei (Kinder)-Epilepsie
  • GOOD Fact #5: Cannabis reduziert Grünen Star
  • GOOD Fact #6: Cannabis kann bei Stress und Angst helfen
  • GOOD Fact #7: Cannabis wirkt als Crème bei Hautproblemen
  • GOOD Fact #8: Auch für Tiere kann Cannabis gesund sein

Bei allen Vorteilen sollten aber auch die Risiken beachtet werden. Dies betrifft vor allem den psychoaktiv wirkenden Inhaltsstoff THC. Erfahre hier mehr dazu.

Vielen Dank für’s Lesen!

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