FAQ – Frequently Asked Questions

Kurze Fragen – Kurze Antworten!

Wo bin ich hier?

Du bist auf Flow’s bio, einer Website mit Infos, Blogs und einfach verständlichen Erklärungen zu den Themen: Cannabis, CBD-Produkte, Rauchbare Kräuter bzw. Tabakalternativen, sowie alles was sonst noch so dazu gehört.

Rauchbare Kräuter?

Neben Cannabis können viele verschiedene Kräuter, Blüten und Blätter geraucht werden. Dies ist vor allem als Ersatz für Tabak besonders zu empfehlen. Beliebte Kräutermischungen zum Rauchen sind etwa Königskerze, Huflattich, Eibisch, Damiana, Salbei, Kamille und viele mehr. Die Liste ist nahezu endlos!

Begriffserklärung

Cannabis, Gras, Marihuana, Hanf, Weed, Shit…. die Begriffe können in dieser „Szene“ verständlicherweise zu viel Verwirrtheit führen. Ich bringe hier kurz Licht ins Dunkel:

  • Cannabis oder Hanf bezeichnet meist die ganze Hanfpflanze. Nur die weibliche Pflanze produziert die Wirkstoffe CBD und THC in relevanten Mengen.

  • Marihuana, Gras, Weed oder bei uns in Österreich gerne Wiesn genannt, sind die harzhaltigen, oft schon getrockneten, Blüten der weiblichen Hanfpflanze.

  • Haschisch, Hasch oder Shit wird das gepresste Harz der Blüten genannt. Das Harz hat den höchsten Wirkstoffgehalt.

  • CBD und THC sind die zwei wichtigsten Wirkstoffe der weiblichen Hanfpflanze.

  • Cannabinoide ist der Überbegriff dieser Wirkstoffe

  • Buds sind die Blüten

  • Tüte, Dübel, Ofen, Joint, Jolly, Trompete, Torpedo, Spliff, Blunt wird – mit teils geringen Unterscheidungsmerkmalen – eine Hanfzigarette genannt.

  • High, dicht, bekifft, bedübelt, zua (österreichisch), bezwiebelt oder einfach breit wird der berauschende Zustand genannt, welcher der Konsum von THC herforruft.

  • Indica und Sativa sind die zwei „Hauptgattungen“ der Cannabispflanze. Den THC-kräftigen Blüten wird bei diesen beiden Gattungen eine unterschiedliche Wirkung nachgesagt. Der Konsum von Indica soll eher entspannend wirken, wobei Sativa mehr in die psychoaktive Richtung geht.

Was ist der Unterschied zwischen CBD und THC?

CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol) sind Wirkstoffe der Cannabispflanze.

CBD ist in den meisten Ländern legal erhältlich und hat unter anderem entzündungshemmende, entkrampfende, angstlösende und antipsychotische Eigenschaften.

THC ist (noch) in den meisten Ländern illegal, bzw. nur auf Rezept erhältlich, wird jedoch in immer mehr Teilen der Welt legalisiert, bzw. entkriminalisiert. THC wirkt psychoaktiv und löst im Gegensatz zu CBD einen „Rausch“ bzw. ein „High“ aus. Aus medizinischer Sicht kann THC u.a. bei Schmerzen, Spastizität, Appetitlosigkeit und gegen die Ausbreitung von bestimmten Krebszellen helfen.

Outdoor oder Indoor Anbau?

Wenn man Cannabis (natürlich nur legalen CBD-Hanf) selbst anbauen möchte, steht man oft vor der Frage: Outdoor (also Anbau im Freien) oder Indoor (Anbau im geschlossenen Raum). Ich persönlich würde immer zu Outdoor-Anbau raten, da man sich dadurch teures Equipment erspart, welches man für den Indoor-Anbau benötigt, und darüber hinaus sonnengereifte Blüten immer besser schmecken. Außerdem kann nur bei Outdoor-Anbau wirklich die Rede von „bio“ sein (entsprechenden Dünger natürlich vorausgesetzt). wink

Wie du deine eigene Hanfpflanze ganz einfach selber anbauen kannst, erfährst du in meinem Beitrag  CBD selber anbauen – 5 einfache Schritte.

Wie konsumiere ich Cannabis?

Je nach Präferenz kannst du dein CBD-Hanf direkt als Blüten beziehen oder als extrahiertes Öl. Weitere Produkte mal außen vor gelassen, das sind die 2 „Grundformen“.

Blüten (auch genannt Buds) werden vorzugsweise geraucht. Dazu die Blüten zerkleinern (vorhandene Samen dabei entfernen) und mit entsprechendem Papier und Filter (ich empfehle unbedingt Aktivkohlefilter) zu einer Zigarette (oder auch Joint, Tüte, Dübel,…) zusammenrollen. Viele Mischen ihr Gras dabei mit handelsüblichem Tabak –  davon rate ich unbedingt ab! Ich persönlich finde es mehr als verwerflich, ein solch wunderbares Kraut mit krebserregendem und teerhaltigem Tabak zu mischen. Wenn du mischen willst, dann verwende dazu andere gesunde Kräuter. Dies macht deine Tüte nicht nur weniger gesundheitsschädlich, du kannst ihr damit auch einen nicen Geschmack bescheren, zum Beispiel mit Lavendel oder Salbei.  Mehr Infos zu rauchbaren Kräutermischungen findest du in meinem Beitrag  Mische dein Weed – aber nicht mit Tabak!

Öl wird aus den Blüten extrahiert und oral eingenommen. Dabei empfielt es sich, das Öl mittels Pipette oder ähnlichem in den Mund zu träufeln und nach 1-2 Minuten hinunterzuschlucken. Das Öl kann aber auch in ein beliebiges alkoholfreies Getränk gemischt und getrunken werden.

Auch bei CBD sind Nebenwirkungen möglich! Vor allem in den ersten 1-2 Wochen einer CBD-Therapie können geringfügig Schwindel, Übelkeit, Schläfrigkeit und leichte Kopfschmerzen auftreten.