Mische dein Weed – aber nicht mit Tabak!

Verschiedene Kräuter zum Rauchen

Sollte man Gras mit Tabak mischen?

Wie mischst du dein Weed?

  1. Mit Tabak?
  2. Oder gar nicht?

Falls deine Antwort die Nummer 1. ist, dann gehörst du wohl zum Großteil der Menschen.
Denn zumindest in Europa mischen die meisten Leute ihr Gras mit Tabak.

Die Gründe für das Mischen von Gras mit Tabak können zum Beispiel folgende sein:

  • Weed pur zu rauchen kommt deutlich teurer
  • Viele Menschen finden es zu kratzig
  • Man ist ohnehin bereits Raucher von Zigaretten und möchte daher auch seine Hanfblüten mit Tabak vermischt rauchen

Mische dein Weed – aber nicht mit Tabak

Lass uns dir kurz zeigen, warum Tabak die schlechteste Wahl zum Mischen ist und welche tollen und unschädlicheren Alternativen es gibt.

Warum ist Tabak so schädlich?

Neben den über 90 krebserregenden Stoffen, ist es vor allem das Nikotin im Tabak, welches reinstes Gift für deinen Körper ist. Nikotin löst in deinem Gehirn ein immenses Verlangen nach mehr Nikotin aus und du entwickelst eine körperliche Abhängigkeit. Das ist auch der Grund, warum es fast allen Rauchern unglaublich schwer fällt, aufzuhören, obwohl sie es vielleicht schon viele Male versucht haben.

Diese suchtauslösende Eigenschaft macht Tabak sehr gefährlich in Kombination mit Gras. Man kann dadurch leider sehr schnell von gelegentlichen Joints abhängig werden.

Mehr dazu in unserem Beitrag: „Süchtig nach Cannabis – Ist das überhaupt möglich?“

Neben dem hohen Suchtpotenzial führt Nikotin auch zu verschiedenen Krankheiten und Schäden am und im Körper.

Die häufigsten körperlichen Folgen von Nikotin sind:

  • Verengung der Blutgefäße (führt etwa zu Schäden an Haut, Beinen, Armen, Füßen und Händen)
  • Gefäßerkrankungen
  • Thrombosen
  • Erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko

Außerdem befinden sich meist noch bis zu 600 chemische Zusätze in Tabak. Diese Stoffe fügen deinen Lungen mikroskopische Verletzungen zu, wodurch das Nikotin noch rascher und in höheren Mengen vom Körper aufgenommen wird.

Und letztlich lässt sich natürlich ein großes Interesse der Tabakindustrie an profitsteigernden Maßnahmen nicht leugnen. Was hierfür jedoch alles erlaubt ist, hinterlässt unweigerlich einen sehr fahlen Beigeschmack. Besonders wenn man den Vergleich mit den viel harmloseren Hanfblüten wagt.

Aus diesen Gründen solltest du dein Gras also nicht mit Tabak mischen!

Bei den folgenden Rauchwaren, die wir dir weiter unten gerne näherbringen wollen, sieht das aber ganz anders aus.

Die Tabak-Alternative

Was soll man nun also zum Mischen mit Weed verwenden, wenn man nicht pur rauchen möchte? Nun, da es sich auch bei Tabak um nichts anderes als ein Kraut handelt, warum dann nicht andere, „gesündere“ Kräuter, Blätter und Blüten rauchen?

Schon seit Tausenden von Jahren wurden in der Menschheitsgeschichte auf der ganzen Welt verschiedenste Kräutermischungen geraucht.

Vor allem in Europa, lange bevor Tabak aus Amerika importiert wurde, war es sehr verbreitet, Kräuter zu rauchen. Egal ob gegen Beschwerden oder ganz einfach im rituellen Umfeld.

Kräutern wie etwa Salbei, Eibisch, Damiana oder Lavendel werden dabei ebenso heilende oder beruhigende Eigenschaften nachgesagt, wie auch der Cannabispflanze. Diese Kräuter kannst du, sobald getrocknet, direkt zerkleinern und rauchen. Somit die perfekte Alternativlösung zum Mischen mit deinem Gras.

Um deinen Aufwand zu minimieren, gibt es einige interessante Kräuter-Fertigmischungen zu kaufen. Dazu später mehr!

Teekräuter welche als gesunder Tabakersatz verwendet werden können

Kräuter als Teemischungen eignen sich oft gut als Rauchersatz.

Hilfe bei der Rauchentwöhnung

Ebenso als Raucher normaler Zigaretten eignet sich eine Kräutermischung hervorragend zur Rauchentwöhnung. Zwar wird dabei nicht mehr das Verlangen nach Nikotin befriedigt, dennoch berichten viele Menschen davon, mit Kräuterzigaretten ihre Sucht viel einfacher bekämpfen zu können. Da zumindest die Gewohnheit „Rauchen“ beibehaltet werden kann, ist es also unbedingt einen Versuch wert.

Dennoch gilt zu beachten, dass jeder Rauch, den du inhalierst, sich negativ auf deine Lunge auswirken kann. Es entstehen immer Schadstoffe wie zum Beispiel Kohlenmonoxid, daher kann von „gesund“ nicht die Rede sein. Egal bei welchem Kraut. Das solltest du nicht vergessen.
Trotzdem stellen naturbelassene Kräuter die wohl unschädlichste und unbedenklichste Alternative zum Rauchen dar.

Nicht alle Pflanzen können geraucht werden

Verwende bitte nur Pflanzen, von denen du weißt, dass sie geeignet sind. Die Kräuter, die wir unten aufgelistet haben, können auf jeden Fall geraucht werden und sind dabei nicht nur weniger schädlich als Tabak, sondern meist auch viel wohlschmeckender.

Diese Kräuter sind perfekt zum Mischen

Hier haben wir eine kleine Auflistung von Kräutern für dich, die du im getrockneten Zustand bedenkenlos rauchen kannst. Wie so oft gilt auch hier: Probieren geht über studieren.

Geschmäcker sind verschieden. Also versuche, die für dich passenden Mischungs-Kräuter zu finden, die dir am ehesten zusagen und am angenehmsten zu rauchen sind. Du darfst hier auch gerne experimentierfreudig sein. Eine Kombination aus mehreren Kräutern kann ein optimales Raucherlebnis zufolge haben. Und du wirst sehen, dass einige Mischungen besser zu deinem Gras passen als andere.

Keine Lust zu experimentieren?

Wir haben von unseren Kund*innen gehört, dass sie gerne die fertigen Kräuter-Teemischungen von Flow’s Bio verwenden. Diese sind bereits fein gemixt und gesiebt und enthalten angenehm duftende, abwechslungsreiche und zu 100% natürliche Kräuter.

Omas Garten Kräutermix

Kräutermix: Omas Garten

Kräuter können auch pur, etwa als Hilfe zum Abgewöhnen von Tabak-Zigaretten, geraucht werden. Damit deine Kräuter-Tüte gut glimmt und besser abbrennt, sollte deine Mischung eines der folgenden vier Basiskräuter enthalten:

Basiskräuter

  • Königskerze

    Diese bis zu 1,70 Meter hoch wachsende Pflanze ist sehr beliebt als Basis für eine gute Weed-Mischung.

    Das Aroma der Blüten ist besonders mild und es entsteht ein sehr weicher und angenehmer Rauch. Königskerze soll Husten lindern und auch schleimlösend wirken. Es wird daher besonders gerne als Tabakersatz verwendet.

  • Eibisch

    Eibisch wurde früher zur Herstellung von Marshmallows verwendet. Auch heute findet man noch essbare Waren, welche aus diesem Kraut erzeugt werden. Beim Rauchen entwickelt Eibisch ein dezentes und angenehmes Aroma. Durch seine fluffige Konsistenz ist Eibisch perfekt zum Mischen in deinem Joint geeignet.

Salbei Blätter rauchen
  • Salbei

    Salbei ist eine uralte Heilpflanze, welche zum Beispiel als Tee gut gegen Halsschmerzen wirkt. Es entwickelt einen sehr aromatischen und würzigen Rauch, der zwar vielen schmeckt, aber nicht jedermanns Sache ist.

Himbeerblätter eignen sich als Basiskraut zum Rauchen
  • Himbeerblätter

    Getrocknete Himbeerblätter bilden ein sehr leckeres, mildes und wohltuendes Aroma. Im Zusammenspiel mit Königskerze und Minze ergibt dies eine sehr angenehm erfrischende Kräutermischung.
    Himbeerblätter eignen sich besonders gut zum Mischen mit Gras, da sie eine sehr fluffige Konsistenz haben und sich extrem gut formen lassen!

Aromakräuter

Dies waren also die vier beliebtesten Basiskräuter. Diese brennen gut ab und glimmen gut. Je nach bevorzugtem Geschmack oder gewünschter Wirkung kannst du zu den Basiskräutern folgende Aromakräuter mischen:

  • Damiana

    Damiana ist ein vor allem in Mexiko verbreitetes Heilkraut, welches einen milden und frischen Geschmack erzeugt. Die Pflanze soll sogar aphrodisierend wirken und wird sehr häufig in Räuchermischungen verwendet. Ein sehr guter Begleiter zu Sativa-Weed, oder wenn man eine anregende und stimmungsaufhellende Wirkung möchte.

  • Lavendel

    Lavendel wird beim Rauchen eine besonders beruhigende, stresslindernde und schlaffördernde Wirkung nachgesagt. Es entwickelt ein sehr starkes und duftendes Aroma, welches aber durchaus gefallen kann. Auch sehr beliebt als Mischung mit Weed.

Schöne große Kamilleblüten
  • Kamille

    Kamille, besonders als bekömmlicher Tee beliebt, kann ebenfalls geraucht werden. Der Rauch ist sehr mild und gut inhalierbar. Sehr gut geeignet für kratziges Gras.

Auch getrocknete Minze kann geraucht werden
  • Minze

    Wer seiner Kräutertüte einen besonders erfrischenden Geschmack geben will, kann auch Pfefferminze oder Nanaminze beimischen.

  • Eukalyptus

    Wem das starke und würzige Aroma zusagt, der kann es auch mal mit Eukalyptus zum Mischen mit Gras probieren.

  • Hopfen

    Eignet sich nicht nur zum Brauen von Getränken. In der Kräuterzigarette geraucht, wirkt Hopfen unter anderem beruhigend und stressreduzierend. Ein guter begleiter zu Indica-Weed.

  • Melisse

    Auch Zitronenmelisse macht sich gut in deiner Kräuter-Tüte und wirkt ebenfalls beruhigend.

Weitere Kräuter zum Ausprobieren:

  • Rosenblütenblätter
  • Pfefferminzblätter
  • Brombeerblätter
  • Ringelblume
  • Haselnussblätter
  • Walnussblätter
  • Spitzwegerich
  • Katzenminze
  • …und viele andere Kräuter, die man mitunter einfach beim Spazierengehen sammeln und anschließend trocknen und rauchen kann.
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Etwas Feuchtigkeit ist wichtig

Es kann vorkommen, dass deine Kräuter bereits beim Kauf sehr trocken sind. Dies führt zu einem etwas kratzigen Raucherlebnis und es kann hilfreich sein, den Kräutern etwas Feuchtigkeit hinzuzufügen.

Schneide dir dazu einfach ein Stück eines Apfels herunter und lege es in ein verschlossenes Gefäß zu deinen Kräutern.
Diese nehmen die Feuchtigkeit des Apfels auf und zusätzlich geht etwas vom leckeren Aroma des Obstes auf die Kräuter über.

Auch Orangen- oder Zitronenschalen eignen sich gut.

Noch praktischer geht es mit einem sogenannten Hydrostone / Tabakbefeuchter. Das sind Steine aus natürlichem Ton, die mit Wasser befeuchtet und dann zu deinen Kräutern gelegt werden.
Solche Hydrostones gibt es hier in unserem Shop. Sie können unendlich oft wiederverwendet werden.

Wer es genau haben möchte, kann die Feuchtigkeit mit einem Hygrometer messen. Die ideale Luftfeuchtigkeit in deinem Kräutergefäß beträgt dabei idealerweise 62-66%.

Fazit oder zu faul zum Lesen

Statt Tabak zum Mischen mit deinem Gras zu verwenden, nimm lieber Kräuter wie Eibisch oder Himbeerblätter. Tu deinem Körper den Gefallen und verzichte auf Nikotin und andere schädliche Zusatzstoffe des Tabaks.

Kräuter, die du rauchen kannst, sind zum Beispiel Königskerze, Eibisch, Damiana, Himbeerblätter, Lavendel, Melisse, Kamille, uvm.

Zu Faul zum Kräuter sammeln?

Dann probiere unsere Flow’s Bio Kräuterteemischungen aus natürlichen und handverarbeiteten Kräutern.

Diese sind bereits „Drehfertig“ gemixt und beinhalten kaum Stiele, wie es bei vielen anderen Mischungen der Fall ist. Die Kräutermixes bieten ein sanftes und angenehmes Aroma und werden am liebsten als Tabakalternative verwendet. Auch als Tee kannst du die Mischungen aufkochen – unser Tipp: „Herbal Pleasure“ schmeckt am besten. 🙂

Tipp:

Neben dem Mischen mit Tabak, gibt es noch einige weitere Fehler, welche du beim Cannabisrauchen unbedingt vermeiden solltest!  (Mehr dazu)

Vielen Dank für’s Lesen! 🙂

2 Kommentare zu “Mische dein Weed – aber nicht mit Tabak!

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