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von | Aug 4, 2020

CBD Blüten und Behälter
Wie wirkt CBD? Vorteile, Nachteile, Risiken?

Was genau ist CBD eigentlich und wie wirkt es? Welche Effekte hat es auf den menschlichen Organismus? Welche CBD Wirkungen und Nebenwirkungen gibt es? Kann es ohne Bedenken geraucht oder gar gegessen werden?

CBD ist kein Allheilmittel, aber es kann bei einer Vielzahl von Erkrankungen sehr hilfreich sein und Symptome lindern.

Erfahre in diesem Beitrag alles Wichtige über CBD, dem zweitwichtigsten Inhaltsstoff der Cannabispflanze.

Wie wirkt eigentlich CBD?

Gibt es Nebenwirkungen oder gar Risiken?

Wie bei jedem medizinisch interessanten Wirkstoff, gibt es aber auch Nebenwirkungen. Eines gleich vorweg, diese sind bei CBD meist völlig unbedenklich und auch kaum vorhanden. Dazu aber später mehr.

Etwas weiter unten findest du gleich eine einfache Auflistung der interessantesten CBD Wirkungen.

CBD Blüten und Behälter

Was ist CBD eigentlich?

CBD ist einer von über 100 Inhaltsstoffen der Cannabispflanze. Diese Wirkstoffe werden Cannabinoide genannt. Die wichtigsten und am besten erforschten Cannabinoide sind THC, CBD, CBC, CBN, CBG und THCV.

CBD, das ist die Abkürzung für Cannabidiol, besitzt ebenso wie THC (Tetrahydrocannabinol) ein breites Wirkspektrum auf den menschlichen Körper. Die CBD Wirkung ist dabei im Gegensatz zu THC aber nicht psychoaktiv. Das heißt, es wirkt nicht berauschend und ist daher legal erhältlich.

Wo kann man CBD kaufen?

Wenn man von „CBD kaufen“ spricht, dann meint man damit meist die Blüten der Cannabispflanze oder auch daraus extrahierte Öle und Tropfen, welche reich an dem Wirkstoff CBD sind.

Da in der Hanfpflanze aber immer auch THC und andere Cannabinoide enthalten sind, gibt es diese pflanzlichen Produkte nie aus reinem CBD. Der Wirkstoff THC fällt in den meisten Ländern noch unter das Betäubungsmittelgesetz. Daher gibt es Grenzwerte, die beim Verkauf eingehalten werden müssen.

Eine Voraussetzung für legal käufliche CBD Blüten oder CBD Tropfen ist ein maximaler THC Gehalt von:

  • 0,2% in Deutschland
  • 0,3% in Österreich
  • 1% in der Schweiz

Diese THC-Gehälter sind dabei so gering, dass keine berauschende Wirkung eintreten kann. Aber auch die medizinische Wirkung von THC ist bei diesen niedrigen Werten leider kaum noch vorhanden.

Hanfpflanzen, die über einen hohen CBD-Gehalt bei gleichzeitig „legalem“ THC-Anteil verfügen, werden auch als Nutzhanf bezeichnet. Diese Art von Hanf wurde früher hauptsächlich zur Faserherstellung oder als Dicht- und Baumaterial verwendet.

CBD Blüten, Öle und Tinkturen kann man problemlos im Internet, in CBD-Shops oder bei CBD-Automaten erwerben.

Einige Wirkungen und Unterschiede von CBD und THC im Überblick:

Tabelle Übersicht CBD und THC und deren Wirkung

Wofür kann ich CBD verwenden?

Wie wirkt CBD jetzt eigentlich? Wirkt es nachweislich? Gibt es auch Nebenwirkungen?

Kurzum: Ja, CBD wirkt auf jeden Fall – und zwar bei einem riesigen Umfang an Beschwerden und Erkrankungen!

CBD interagiert, wie alle Cannabinoide, mit den sogenannten Cannabinoid-Rezeptoren im Körper. Es werden aber auch eigene Cannabinoide im Körper produziert. Sie sind in vielen Prozessen im Organismus beteiligt, wie etwa Schutz und Heilung bei Verletzungen und Entzündungen. Auch das Immun- und das Nervensystem werden durch Cannabinoide gestärkt und sie sind beteiligt an psychologischen und physiologischen Veränderungen.

In vielen verschiedenen, unabhängigen Studien, wurden mittlerweile viele positive Effekte von CBD erforscht.

 

Hier die wichtigsten, bestätigten Wirkungen von CBD:

  • Wirkt schmerzlindernd
  • Reduziert und hemmt Entzündungen
  • Löst Ängste und reduziert Stress
  • Hilft bei Übelkeit
  • Verhindert oder mildert Epilepsie
  • Lindert Schmerzen
  • Schützt die Nerven
  • Lockert die Muskeln bei Krämpfen
  • Senkt zu hohe Blutzuckerwerte
  • Regt den Aufbau der Knochen an
  • Wirkt gegen bestimmte Tumorzellen im Gehirn, in der Brust und anderen Geweben
  • Blockiert MRSA (ein Infektionen verursachender Bakterienstamm)
  • Kann bei Schlaganfällen helfen
  • Als Creme gegen Akne geeignet
CBD Cannabis Blüten

Es gibt auch noch zahlreiche andere Krankheiten, bei denen CBD wirken kann.

Leider fehlt für vieles aber noch ausreichende Forschung und Studien, um diese Einsatzgebiete auch sicher bestätigen zu können.

 

Wie wirkt CBD gemeinsam mit THC?

Für viele Anwendungen reicht CBD alleine nicht aus. Erst im Zusammenspiel mit THC, sowie auch anderen Cannabinoiden, kann es für eine noch viel größere Anzahl an Erkrankungen erfolgreich eingesetzt werden.

Diesen „Zusammenspiel-Effekt“ nennt man auch Entourage-Effekt. Dazu möchte ich dir gerne etwas weiter unten noch mehr erzählen!

CBD Nebenwirkungen – Gibt es auch Risiken für mich?

CBD gilt allgemein als größtenteils frei von Nebenwirkungen. Dennoch können selten folgende, unerwünschte CBD Wirkungen auftreten:

  • Schläfrigkeit und Benommenheit
  • Unwohlsein, Durchfall, Appetitlosigkeit, Hautausschläge
  • Schlafstörungen, innere Unruhe
  • Möglicherweise gesteigerte Infekthäufigkeit

Da CBD auch sehr gerne bei Einschlafproblemen verwendet wird, könnte aber zumindest die erste Nebenwirkung unter Umständen als positiv gewertet werden.

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat CBD in einem Bericht als unbedenklich eingestuft. Ebenso Studien anderer Organisationen und Zeitschriften kommen zu dem Schluss, dass CBD gut verträglich ist und auch bei sehr hohen Mengen kaum Nebenwirkungen zeigt.

Darüber hinaus schwächt CBD auch die Nebenwirkungen von THC ab oder eliminiert diese sogar vollständig.

Soll also eine Krankheit behandelt werden, bei der vor allem THC hilfreich ist, sollte auch die CBD Wirkung genutzt werden. Diese reduziert etwa mögliche Ängste oder paranoide Phasen, welche durch den THC Konsum hervorgerufen werden können. Auch die berauschende Wirkung wird durch das CBD abgeschwächt.

 

Was aber zu beachten ist: Die CBD Wirkung kann zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten führen. Da das CBD den Abbau dieser Medikamente hemmen kann, solltest du bei deren Einnahme mit einem Arzt/einer Ärztin abklären, ob der CBD Konsum unbedenklich ist. Solche Medikamente sind beispielsweise Blutverdünnungsmittel, Magenschutztabletten, Neuroleptika, Schmerzmittel und viele andere.

Blatt einer Hanfpflanze auf einer Hand liegend

Risiken beim Konsum von CBD:

Außer den angesprochenen Nebenwirkungen gibt es ansonsten keine Risiken bei der Einnahme von CBD. Man kann CBD, aber auch alle anderen Wirkstoffe der Cannabispflanze, nicht überdosieren und es ist bis heute noch niemand an Marihuana gestorben.

Das einzige Risiko beim Konsum ist die Einatmung von Schadstoffen, die beim Verbrennen der Blüten in einem Joint entstehen. Diese Stoffe können aber zum großen Teil durch den Einsatz eines Aktivkohlefilters reduziert werden. Um dieses Risiko komplett zu eliminieren, sollte für die CBD Blüten ein Vaporizer verwendet werden. Dieser verdampft den Wirkstoff lediglich und es entstehen keine Toxine.

Ebenso bei der oralen Einnahme von CBD Öl oder CBD Tropfen gibt es ansich keine Risiken. Es sollten aber die Dosierungsangaben beachtet werden, um unerwünschte Effekte, wie Schläfrigkeit, zu minimieren.

CBD und THC:

Auch THC und alle anderen Cannabinoide im Cannabis besitzen medizinisch sehr wertvolle Eigenschaften.

Sogar die Terpene, das sind die ätherischen Öle in der Pflanze, beeinflussen die medizinische Wirkung von Marihuana.

All diese Stoffe haben ein umfangreiches Potential als Medikament und ihr Einsatz ist weit komplexer, als du dir vorstellen kannst. Besonders gemeinsam eingesetzt wirken sie am besten.

 

THC und CBD Blüten

Der Entourage-Effekt:

Am besten kann die Cannabispflanze ihre Wirkung entfalten, wenn alle ihre Wirkstoffe in Kombination auftreten können. Dieser Effekt der „zusammenspielenden“ Inhaltsstoffe wird als „Entourage-Effekt“ bezeichnet.

Bei Kinder-Epilepsie etwa reicht die CBD Wirkung alleine nicht aus und es muss gemeinsam mit THC verabreicht werden, um das Krankheitsbild tatsächlich zu verbessern. Ein Verbot, bzw. rechtliche Beschränkungen einzelner Cannabinoide, ist daher unsinnig und führt nur zu Benachteiligungen von Patienten.

Wegen dieser Beschränkungen gibt es heutzutage auf der „illegalen“ Seite Züchtungen von Cannabis, welche viel THC, aber kaum CBD enthalten. Im „legalen“ Sektor wiederum haben wir CBD-reichen Nutzhanf, welcher aber fast kein THC enthält.

 

Früher war alles besser.

Nein, natürlich war früher nicht alles besser. Auf einige Dinge aber trifft dieses Sprichwort ganz gut zu. Etwa wenn es um Cannabis geht. Vor allem in den 60er und 70er Jahren waren noch Sorten verbreitet, die viel CBD und auch etwas THC enthielten. Mit einem CBD zu THC Verhältnis von etwa 3 zu 1 (also beispielsweise 15% CBD zu 5% THC) wirkt die Pflanze aus medizinischer Sicht am vielfältigsten.

Der THC-Gehalt war zu früheren Zeiten generell noch niedriger. Heute sind bei Sorten auf dem Schwarzmarkt Anteile von 25% THC und mehr keine Seltenheit mehr. Bei diesen Mengen verstärken sich dann die unerwünschten Effekte des Tetrahydrocannabinols und somit steigt auch die Anzahl an schlechten Erfahrungen mit der Pflanze.

Die nächsten Jahre werden aber in dieser Hinsicht auf jeden Fall spannend. Denn wegen der weltweit voranschreitende Legalisierung wird auch wieder mehr Augenmerk auf diese ausgeglichenen Hanfsorten gelegt. Sollte also die vollständige Legalisierung kommen, dürfen wir wieder auf mehr Züchtungen hoffen, welche durch den perfekten Mix aus CBD und THC medizinisch weit bessere Eigenschaften besitzen.

Auch eine kontrollierte Abgabe als Genussmittel wäre dann möglich. Dies wäre vor allem hinsichtlich der extremen THC-Züchtungen und auch teilweise gefährlichen Streckmitteln sehr zu begrüßen.

Wie konsumiere ich CBD und ist dies unbedenklich?

Und wie wirkt CBD bei den unterschiedlichen Konsumformen?

 

Rauchen / Verdampfen:

Da die effizienteste Form des Konsums von Cannabis die Inhalation ist, nimmst du am besten CBD Blüten und rauchst diese in einem Joint oder erhitzt sie in einem Vaporizer.

Beim Rauchen in einem Joint oder in einer Pfeife entstehen dabei aber unweigerlich Schadstoffe durch die Verbrennung. Diese entstehen immer, egal was man raucht. Um diese gesundheitlichen Risiken verringern zu können, solltest du den Joint oder die Pfeife deshalb immer mit einem Aktivkohlefilter rauchen. Mische die Blüten außerdem niemals mit Tabak! Wenn du nicht pur rauchen willst, kannst du dazu verschiedenste Kräuter verwenden. Erfahre hier welche Kräuter das sind!

Die Benutzung eines Vaporizers ist die unbedenklichste und gleichzeitig auch effektivste Form des Konsums, da hier so gut wie keine Schadstoffe entstehen. Außerdem wird beim Verdampfen die höchste Dosis von CBD aufgenommen.

Wenn du wissen willst, wie du dir einen CBD Joint baust, oder welchen Vaporizer du dir zulegen sollst, empfehle ich dir meinen Artikel CBD richtig rauchen.

 

CBD Öl und CBD Tropfen:

Wer nichts inhalieren möchte, der kann auch auf CBD Öle zurückgreifen. Diese werden aus dem CBD-haltigen Harz der Blüten gewonnen und können einfach auf die Zunge geträufelt werden. Die CBD Wirkung ist hier etwas geringer als beim Inhalieren.

Bei CBD Öl sollte immer ein Vollspektrum-Öl verwendet werden. Dies garantiert, dass auch alle anderen Wirkstoffe der Pflanze enthalten sind und es sich nicht um isoliertes CBD handelt.

CBD Tinkturen sind sehr ähnlich wie CBD Öle. Bei der Tinktur werden die Cannabinoide allerdings mittels Alkohol gelöst und es gibt sie nur als Vollspektrum-Tinkturen.

CBD Tropfen ist ein Überbegriff dieser beiden Formen, da meist beide mittels Pipette geträufelt werden können.

Kekse, daneben eine CBD Blüte

Kekse, Kuchen, Brownies….

Immer beliebter ist auch der Konsum von CBD als essbare Ware. Dadurch muss zuerst aus den CBD-Blüten oder dem Verschnitt eine „Canna-Butter“ hergestellt werden. Diese Butter kann dann ganz normal zum Backen verwendet werden. Oder man gibt sie einfach in ein Glas Kakao oder schmiert sie auf das Frühstücksbrot.

Zu beachten ist, dass bei der oralen Einnahme das CBD etwas länger braucht um zu wirken (bis zu 1 Stunde). Beim Rauchen tritt die Wirkung bereits nach wenigen Minuten ein.

Dafür hält der Effekt aber beim oralen Konsum viel länger an. Hier beträgt die Wirkdauer etwa 6-8 Stunden, anstatt nur 3-4 beim Rauchen/Verdampfen.

Kann ich meinem Hund oder meiner Katze CBD geben?

Cannabis wirkt auf das sogenannte Endocannabinoid-System im menschlichen Körper.

Da aber alle Säugetiere, Weichtiere und auch Fische so ein System besitzen, sorgt das CBD auch bei ihnen für Entspannung und Wohlbefinden. Bei Stress, Schmerzen oder Angst kannst du also deinem Haustier bedenkenlos etwas CBD Öl verabreichen.

Es gibt sogar Studien, in denen Hunde, Katzen und Pferde getestet wurden. Diese waren danach entspannter und ihr Stress- und Angstlevel war reduziert. Auch chronische Schmerzen wurden gelindert und sie wurden beweglicher und aktiver. Die Verdauung wurde unterstützt, ebenso das Immunsystem. Außerdem kann es eine Hilfe bei den letzten Stunden im Leben deines Tieres sein.

Hat dein Hund etwa Angst, alleine zuhause zu bleiben, oder deine Katze altersbedingte Symptome, wie eine schlechte Wundheilung oder Infektionen, können CBD Tropfen hier Milderung verschaffen.

Bisher sind auch keine Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen bei Tieren bekannt.

Gute Nachrichten also für deinen Liebling!

Hund bekommt CBD öl

Dosierung:

Bei Mensch und auch bei Tier sollte CBD zuerst gering dosiert werden. Ein höherer CBD-Gehalt bedeutet nicht automatisch mehr Wirkung, da jeder Organismus anders darauf reagiert!

Starte beispielsweise mit 2% oder 5% CBD Öl und steigere die Dosis langsam, falls nach 3 Wochen noch keine Wirkungen festgestellt werden kann. Nach etwa 3 Monaten am Stück sollten einige Tage Pause eingelegt werden.

Es muss auch hier erwähnt werden, dass CBD und Cannabis im allgemeinen kein Wundermittel ist. Weder für Mensch, noch für Tier. Es kann aber durchaus zur Reduzierung und Verbesserung von vielen Symptomen führen.

Cannabis – Eine ganzheitlich nützliche Pflanze

Feld mit cannabis pflanzen

Aufgrund der guten Wirkung von der gesamten Cannabispflanze möchte ich abschließend auch auf die anderen Inhaltsstoffe etwas eingehen. Viele psychische und physische Krankheiten lassen sich nur mit der Kombination aus mehreren Inhaltsstoffen von Cannabis erfolgreich behandeln.

Die Frage „Wie wirkt CBD?“ haben wir ja bereits ausführlich beantwortet. Sehen wir uns nun also an, was die anderen Cannabinoide und die Terpene für eine Rolle spielen.

 

THC:

Auch wenn bei einigen Beschwerden rein das Cannabinoid THC wirksam ist, sollte immer auch CBD bei der Behandlung verwendet werden. Dies reduziert, wie zuvor bereits erwähnt, unerwünschte Nebenwirkungen des THC.

Bei einem CBD zu THC Verhältnis von 3 zu 1 wird beispielsweise die Psychoaktivität des THCs gesenkt. Man ist also viel klarer im Kopf. Ab einem Verhältnis von 8 zu 1 ist praktisch keine psychoaktive Wirkung mehr vorhanden!

Bei den Wirkungen gibt es einige Überschneidungen mit CBD. Viele spezielle Krankheiten können aber nur mit THC-haltigem Cannabis behandelt werden.

Wie wirkt THC?

  • Entzündungshemmend
  • Schmerzlindernd
  • Neuroprotektiv
  • reduziert Augeninnendruck
  • reduziert spastische Lähmungen und Muskelverspannungen
  • fördert Entspannung
  • mildert Übelkeit
  • lindert neurologische Schmerzen
  • wirkt appetitanregend
  • hilft bei Krämpfen der Muskulatur
  • reduziert Nervenschädigungen
  • verringert die Menge der freien Radikale
  • unterstützt das Nervenzellenwachstum
  • schwächt einige Krebs-Formen ab
  • mildert Glaukom (Grüner Star)
  • Psychoaktiv (diese Eigenschaft kann bei unerfahrenen Konsumenten und bei hohen Dosen unter anderem zu Ängsten, verminderter Reaktionsfähigkeit und Herzrasen führen)

 

CBC

CBC ist das dritthäufigste Cannabinoid. Es wirkt, wie CBD, nicht berauschend.

Wie wirkt CBC?

  • Regt den Appetit an
  • wirkt antibakteriell
  • schwächt Schmerzen ab
  • reduziert Entzündungen
  • wirkt anti-asthmatisch
  • entkrampft Muskeln
  • reduziert freie Radikale
  • wirkt beruhigend

THCV:

Hat eine geringe psychoaktive Wirkung.

Wie wirkt THCV?

  • Löst Krämpfe
  • Schützt die Nerven
  • hemmt Appetit
  • regt Stoffwechsel an
  • reduziert Fett
  • hilft bei Übergewicht
  • hilft möglicherweise bei Diabetes.

CNB:

CBN ist ein Produkt der Oxidation von THC, hat daher auch eine berauschende Wirkung!

Wie wirkt CBN?

Wirkt nicht berauschend. Außerdem:

  • antibakteriell
  • appetitanregend
  • leicht antifungal (also gegen Pilze)
  • lindert Schmerzen
  • leicht antidepressiv
  • hat antitumorale Eigenschaften
  • kann u.U. bei der Psoriasis-Behandlung helfen.

Terpene

Terpene, oder auch Terpenoide genannt, sind die ätherischen Öle einer Pflanze.

Sie sind für den Geruch verantwortlich und zeichnen sich auch durch eigene Wirkungsweisen ab. Sie sind der Grund, warum, bei gleichem Anteil an Cannabinoiden, viele Cannabisarten dennoch unterschiedlich wirken.

Das Terpen Pinen etwa schützt das Kurzzeitgedächtnis. Es kann also den Erinnerungsproblemen von vielen Sorten entgegensteuern. Außerdem kann dieses Terpen auch Kunststoffe auflösen, daher solltest du dein Cannabis nie in Plastiktüten aufbewahren!

Mann riecht an Kräutern

Limonen ist ein Terpen, welches auch in Zitrusfrüchten vorhanden ist. Bei Cannabis ist es in vielen Sativa Sorten zu finden und wirkt stimmungsaufhellend und anti-depressiv.

CBD mit den Terpenen Limonen oder Linalool, letzteres steckt auch im Lavendel drin, wirkt etwa gut gegen Akne.

Das gängigste Terpen ist Myrcen. Dieses ist etwa auch im Hopfen, dem engsten Verwandten von Cannabis, enthalten. Myrcen wirkt sedierend und entspannend. Typisch für Indica Züchtungen.

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus den Terpenen und deren Effekte. Jedes Terpen riecht individuell und man kann somit oft anhand des Geruches von Marihuana feststellen, welche Wirkungen zu erwarten sind.

Fazit oder zu faul zum Lesen

Wie wirkt CBD?

CBD, ein Inhaltsstoff der Cannabispflanze, wirkt bei vielen körperlichen und auch psychischen Beschwerden. Das ist wissenschaftlich bewiesen.

Die wichtigsten CBD Wirkungen sind:

  • Entzündungshemmend
  • Schmerzlindernd
  • Reduziert Ängste, Stress, Übelkeit, Muskelkrämpfe
  • Wirkt gegen bestimmte Tumorzellen
  • Senkt zu hohe Blutzuckerwerte
  • In einer Creme gut gegen Akne
  • … und noch vieles mehr!

Doch auch THC hat, neben seiner berauschenden Wirkung, medizinisch wertvolle Eigenschaften.

Besonders in Kombination von CBD und THC sind die Wirkungsweisen bei Krankheiten noch viel höher.

 

Nebenwirkungen:

CBD gilt als großteils frei von Nebenwirkungen. Auch die WHO hat den Wirkstoff als unbedenklich eingestuft.

Dennoch können selten unerwünschte Wirkungen auftreten. Darunter etwa Schläfrigkeit, Benommenheit, Unwohlsein, Durchfall, Appetitlosigkeit und Hautausschläge.

Risiken beim Konsum gibt es keine. Wer allerdings seine CBD Blüten in einem Joint raucht, sollte Aktivkohlefilter verwenden, um die Schadstoffe beim Verbrennen zu reduzieren.

 

Wirkt CBD bei Tieren?

Aufgrund der Wirkungsweise von Cannabis kann es auch bei allen Säugetieren, Weichtieren und Fischen eingesetzt werden.

Leidet dein Hund oder deine Katze also unter Stress, Angst, Schmerzen oder altersbedingten Symptomen, kannst du deinem Haustier CBD Tropfen verabreichen. Beginne mit einer geringen Dosierung und steigere dich langsam.

Dennoch ist CBD kein Wundermittel. Auch nicht für Menschen. Niemals sollte CBD oder Cannabis anstelle von Medikamenten eingenommen werden, die von einem Arzt verordnet wurden!

Cannabis ist heutzutage weit besser als sein Ruf.

Viele wissen gar nicht, welches Potential diese Pflanze hat. Besonders die ganzheitliche Wirkung, allen voran CBD und THC, ist von großer Bedeutung.

Daher ist es wichtig, eine sinnvolle Legalisierung auch von THC weltweit zu erreichen. Dadurch können sich Züchter wieder auf völlig ausgeglichene Sorten konzentrieren, welche medizinisch, aber auch zum Freizeitgebrauch, am besten wirken.

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