Lass’ mal Himbeerblätter rauchen

Himbeerblätter und Cannabis Joint

Kann man Himbeerblätter rauchen?

Nicht nur als Tee aufgekocht sehr lecker und fruchtig, kannst du Himbeerblätter auch rauchen. Warum sie sich sogar besonders gut rauchen lassen und sich als gesündere Alternative zu Tabak hervorragend eignen, erfährst du in diesem kleinen Artikel über Himbeerblätter.

Der Frühling ist da, die ersten Blüten wachsen wieder auf den Bäumen und Sträuchern und die Früchtesaison rückt damit langsam aber sicher auch schon in greifbare Nähe. Die sogenannte Sommer-Himbeere wird vergleichsweise ziemlich früh reif und kann oft schon im Juni genossen werden. Im Herbst gibt’s dann nochmal eine Erntezeit von August bis November.

Die Himbeere – Was kann die Frucht?

Die roten, kalorienarmen und köstlich schmeckenden Fruchtkörper sind wahre Vitamin B- und C-Bomben und sollten daher in keinem guten Obstsalat fehlen.

Schon in der Steinzeit war die Himbeere eine wichtige Obstpflanze und wurde schon früh nicht nur wegen des guten Geschmacks, sondern auch wegen ihrer heilenden Eigenschaften verwendet.

Auch Mineralstoffe wie etwa Kalium, sowie die Fruchtsäuren der Himbeere helfen dir dabei, deine Abwehrkräfte zu stärken und etwa die Wundheilung zu beschleunigen.

Hände die Himbeeren vom Strauch pflücken

Unnützes Wissen zwischendurch:
Himbeeren sind aus botanischer Sicht eigentlich gar keine Beeren – sondern Sammelsteinfrüchte. Das liegt daran, dass eine Beere nur als Beere gilt, wenn sie aus einem oder mehreren verwachsenen Fruchtblättern hervorgeht und mehrere Samen in ihrem Fruchtfleisch einhüllt.
Die Brombeere ist übrigens auch keine Beere. Genauso wenig wie die Erdbeere. Dafür zählen Tomaten und Bananen zu den Beeren. Na wer hätte das gedacht…

Die Himbeerblätter haben’s auch drauf!

Nun zum für uns wichtigsten Part – die Himbeerblätter. Denn Himbeerblätter enthalten nicht nur Gerbstoffe, was sie etwa als Tee getrunken bei Durchfall nützlich macht, sondern sie wirken auch antibakteriell und entzündungshemmend. Daher werden die weichen und fein behaarten Blätter auch gerne als Heilmittel gegen Erkältungen oder Entzündungen im Mund- und Rachenraum verwendet. Für Schwangere soll Himbeerblättertee zudem wehenfördernd wirken und die Geburt erleichtern.

Und nicht nur das, du kannst sogar getrocknete Himbeerblätter rauchen. Sie entwickeln dabei einen leicht fruchtigen und angenehm milden Rauch, daher sind sie auch ein beliebter Inhaltsstoff in Kräutertabak-Mischungen.

Schwangere sollten übrigens beim Tee bleiben – Rauchen ist für sie nämlich tabu, egal um welches Kraut es sich dabei handelt.

Konsistenz der Himbeerblätter

Wenn wir getrocknete und geschnittene Himbeerblätter mit den Fingern berühren, dann fällt sofort die weiche und samte Struktur dieses Krauts auf. Ja schon fast flauschig, würden wir sagen. Um die Himbeerblätter rauchen zu können, müssen diese aber vorher noch klein gemixt oder zermahlen werden. Wenn wir die Himbeerblätter in einem geeigneten Mixer fein zerkleinern, haben wir bereits die perfekten Voraussetzungen zum Drehen einer Kräuterzigarette oder zum Mischen der Himbeerblätter mit Cannabis.

Beim Drehen der zerkleinerten Himbeerblätter zu einem Glimmstängel lassen sich diese schön formen und eindrehen. Auch beim nachträglichen Stopfen wird diese Blättermischung noch gut komprimiert und bildet somit einen schön geformten und halbwegs festen „Dübel“.

Die weiche und luftige Konsistenz der Himbeerblätter haben nämlich die tolle Eigenschaft, dass sie sich auch gut an andere, zerkleinerte Kräuter haften und somit perfekt in allen möglichen Kräutermischungen passen. Himbeerblätter sind also das ideale „Basiskraut“ beim Rauchen.

Tipp: Vor dem Mixen solltest du unbedingt alle groben Stängel aussortieren, da diese dein Drehpapier durchlöchern können und überhaupt sehr störend beim Bauen sind.

Geschnittene und getrocknete Himbeerblätter

Brennbarkeit der Himbeerblätter

Da sich die Himbeerblätter zum Rauchen als Basiskraut eignen, besitzen sie eine sehr gute Brennbarkeit und glimmen gut. Das Kraut brennt gleichmäßig ab und bildet eine schöne und nicht zu bröselige Asche. Die Himbeerblätter haben daher die perfekten Glimmeigenschaften.

Geruch und Geschmack der Himbeerblätter

Wenn du eine Verpackung getrockneter Himbeerblätter das erste Mal öffnest und reinschnupperst, wird dir sofort der wunderbar fruchtige Himbeergeruch auffallen. Diesen tollen Geruch der Himbeerblätter kannst du später auch beim Rauchen ein wenig wahrnehmen. Er verleiht dem Rauch einen dezenten Himbeerduft, der sich unaufdringlich im Hintergrund hält und nicht die Aromen deiner „anderen“ Kräuter beeinflusst, solltest du welche verwenden. Falls der Geschmack beim Rauchen dennoch zu präsent oder gar störend für dich ist, empfiehlt es sich, mindestens für die Hälfte deiner rauchbaren Kräutermischung andere Blätter wie Eibisch oder Walnuss zu verwenden. Eibischkraut etwa hat kaum eine eigene Geruchsnote und eignet sich auch sehr gut zum Rauchen.

Welche Wirkung haben Himbeerblätter beim Rauchen?

Die eingangs erwähnten antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften können wir auch beim Rauchen der Himbeerblätter erwarten. Ebenso sollen sie muskelentspannend und verdauungsfördernd wirken.

Himbeerblätter in der Pfeife rauchen

Himbeerblätter zur Entwöhnung von Zigaretten

So wie auch andere nikotin- und tabakfreien Kräuter eignen sich auch getrocknete Himbeerblätter als Unterstützung beim Rauchstopp. Denn durch selbstgedrehte Kräuterzigaretten aus Himbeerblättern kannst du erstmal die Gewohnheit des Rauchens beibehalten. Auch wenn keine Befriedigung durch das Nikotin stattfindet, so stellt dies zumindest eine kleine Ablenkung dar. Nach spätestens einigen Wochen tabakfreien Kräuterrauchens sollte das Verlangen nach Zigaretten so gut wie verschwunden sein. Ab dann gilt es nur noch, den Geist zu überwinden und zu Tabak nie wieder ja zu sagen. Nicht mal eine einzige Zigarette ist erlaubt, eine selbstgedrehte „Kräutertüte“ stellt allerdings kein Problem dar und darf bei Verlangen gerne geraucht werden.

Mischen mit anderen Kräutern

Nicht nur Himbeerblätter eignen sich perfekt als Tabakersatz, auch getrocknete Kräuter wie Walnussblätter, Eibisch, Rosenblüten, Spitzwegerich, Haselnussblätter, Ringelblumen oder sogar Hopfenblüten können bedenkenlos geraucht werden. Eine kleine Auswahl solcher fertigen Mischungen findest du auch in unserem Online-Shop. Perfekt zum Mischen mit CBD oder als Unterstützung bei der Entwöhnung. Einfach mal ausprobieren, gerne freuen wir uns über dein Feedback an info@flowsbio.com

Vielen Dank fürs Lesen und viel Spaß beim Kräuterrauchen!

Eine Idee zu “Lass’ mal Himbeerblätter rauchen

  1. Mariuanne sagt:

    Cool! Echt informativ! Könntest du so einen Beitrag auch mal über dieses Damianakraut herausbringen? Das würde mich stark interessieren! 🙂

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